Komm, wir träumen uns tot – ein literarischer Rausch zwischen Liebe und Illusion

LEVI VAN LEEUWEN

Komm, wir träumen uns tot

Manchmal beginnt es nicht mit einem Blick, sondern mit einer Idee.

Mit der Vorstellung, dass da jemand ist, der endlich versteht.
Dass sich zwei Einsamkeiten berühren und plötzlich Sinn ergeben.
Dass Nähe die Leerstelle füllt, die wir seit Jahren mit uns tragen.

In Komm, wir träumen uns tot begegnen sich zwei Menschen – und verwechseln Hoffnung mit Wahrheit. Sie schreiben einander Eigenschaften zu, die nie überprüft werden. Sie lieben nicht den anderen, sondern das Bild, das sie gemeinsam erschaffen. Ein Bild, das wärmt. Und blendet.

Was als Sehnsucht beginnt, wird zu einem stillen Rausch.
Was wie Liebe aussieht, ist ein sorgfältig gepflegter Traum.

Levi van Leeuwen erzählt diese Geschichte ohne Anklage, ohne Sentimentalität. Mit präziser, klarer Sprache legt er frei, wie romantisches Denken entsteht – und wie gefährlich es werden kann, wenn wir unsere Rettung in einem anderen Menschen suchen.

Die Ich-Stimme bleibt dabei bewusst offen. Man glaubt, eine Frau sprechen zu hören. Dann einen Mann. Schließlich nur noch einen Menschen. Denn es geht nicht um Geschlecht. Es geht um Projektion. Um Erwartung. Um das Scheitern an der eigenen Vorstellung vom Glück.

Komm, wir träumen uns tot ist kein Trostbuch.
Es ist ein Spiegel.

Für alle, die sich schon einmal in eine Idee verliebt haben.
Und erst spät bemerkten, dass sie allein darin standen.

Veröffentlichung: 24.4.2025 (1. Auflage)
Taschenbuchausgabe: 173 Seiten (ISBN 979-8-3174-9132-1)

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Fragment einer Wahrheit

Vielleicht habe ich Liebe lange für ein Versprechen gehalten.
Für etwas, das trägt, wenn alles andere unsicher wird.

Heute glaube ich, sie ist eher ein Flüstern.
Etwas Zartes. Flüchtiges.
Kein Vertrag. Kein Fundament.
Eher ein Tanz auf dünnem Eis –
schön, solange man sich bewegt.

Nicht alles, was ich suchte, war Liebe.
Manches war Angst.
Angst vor Stille.
Vor dem Alleinsein mit mir selbst.

Manches war der Wunsch,
ein Bild festzuhalten,
das längst nicht mehr stimmte.
Die Vorstellung von Nähe
war tröstlicher als die Nähe selbst.

Vielleicht liegt die Schönheit nicht im Versprechen.
Nicht im Für-immer.

Vielleicht liegt sie im Moment,
bevor wir beginnen,
den anderen zu unserer Rettung zu machen.

Und vielleicht ist Loslassen
keine Niederlage.
Sondern die ehrlichste Form von Liebe.

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