
LEVI VAN LEEUWEN
Worte, die bleiben
Ich schrieb für später.
Für das Kind, das kommt.
Für die Stimmen, die verstummten –
aber nie verschwanden.
Diese Gedichte erinnern sich.
An Carl, der mit salzigen Händen
Herzen festhielt.
An Bernd, der mit Licht malte
und mit Stille sprach.
Und an Pauline –
die noch nicht geboren ist,
aber längst geliebt.
Es sind Gedichte über das,
was bleibt,
wenn Menschen gehen.
Und über das,
was entsteht,
wenn Liebe weiterwandert.
Ein poetisches Flüstern
durch die Zeit.
Mit Erinnerungszeilen –
und kleinen Einschlafgedichten
für die,
die noch nicht schlafen wollen.